Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Aktuelles

  • 02.02.2021 Vortrag: Digitale Editionen an der Universitätsbibliothek Heidelberg: Überblick und Werkstattbericht
    Online-Vortrag des IZED im Wintersemester 2020/21 [mehr]
  • 08.12.2020 Vortrag: DraCor V1.0 – Eine forschungsnahe Infrastruktur für die digitalen Literaturwissenschaften
    Online-Vortrag des IZED im Wintersemester 2020/21 [mehr]
  • 28.01.2020 Vortrag: Die Korpora des Deutschen Textarchivs (DTA) und das DTA-Basisformat (DTABf) als Ausgangspunkt für Editionen - digital, hybrid und analog.
    »Lesen und lesen lassen. Edition und Korpus.« Vortragsreihe des IZED im Wintersemester 2019/20 [mehr]
  • 08.01.2020 Vortrag: Briefedition - Geschichte, Theorie, Digitalität
    Vortrag zu „Edition und Textkritik. Einführung in die Editionswissenschaft“ [mehr]
  • 17.12.2019 Vortrag: Towards connecting scholarly editions to corpora in the LiLa (Linking Latin) Knowledge Base of Linguistic Resources.
    »Lesen und lesen lassen. Edition und Korpus.« Vortragsreihe des IZED im Wintersemester 2019/20 [mehr]
zum Archiv ->

Ewald Grothe

Edition des Briefwechsels zwischen Carl Schmitt und Ernst Rudolf Hube

Carl Schmitt (1888-1985) und sein Schüler Ernst Rudolf Huber (1903-1990) zählen zu den bedeutendsten deutschen Juristen des 20. Jahrhunderts. Die Edition ihres Briefwechsels stellt deshalb ein wichtiges Forschungsdesiderat dar. Die bisher ungedruckte Korrespondenz von 221 Briefen und Postkarten aus den Jahren 1926 bis 1981 ermöglicht wichtige Erkenntnisse sowohl zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte als auch zur allgemeinen deutschen Geschichte. Es handelt sich um einen schriftlichen Austausch mit politischer Brisanz und intellektuellem Anspruch. Er gibt einen intensiven Einblick in das NS-Engagement der Briefpartner und die spätere Reflexion des eigenen Verhaltens unter
den Bedingungen der Diktatur. Der Briefwechsel ist von den beteiligten Korrespondenzpartnern und von seiner inhaltlichen Relevanz her eine zentrale Quelle zur Intellektuellengeschichte des 20. Jahrhunderts.

Geplant ist eine ungekürzte und kommentierte Herausgabe der Korrespondenz, die im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland, Standort Düsseldorf, sowie im Bundesarchiv Koblenz überliefert ist. In einem Anhang werden mehrere bisher ungedruckte Manuskripte und einige Aufsätze Hubers sowie Briefe aus dem Umfeld publiziert. Neben dem Kommentar runden eine ausführliche Einleitung und ein Register den Band ab. 

Das Projekt wurde in den Jahren 2010/11 im Rahmen eines Forschungsstipendiums der Gerda-Henkel-Stiftung gefördert.

zuletzt bearbeitet am: 21.07.2019