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Aktuelles

  • 02.02.2021 Vortrag: Digitale Editionen an der Universitätsbibliothek Heidelberg: Überblick und Werkstattbericht
    Online-Vortrag des IZED im Wintersemester 2020/21 [mehr]
  • 08.12.2020 Vortrag: DraCor V1.0 – Eine forschungsnahe Infrastruktur für die digitalen Literaturwissenschaften
    Online-Vortrag des IZED im Wintersemester 2020/21 [mehr]
  • 28.01.2020 Vortrag: Die Korpora des Deutschen Textarchivs (DTA) und das DTA-Basisformat (DTABf) als Ausgangspunkt für Editionen - digital, hybrid und analog.
    »Lesen und lesen lassen. Edition und Korpus.« Vortragsreihe des IZED im Wintersemester 2019/20 [mehr]
  • 08.01.2020 Vortrag: Briefedition - Geschichte, Theorie, Digitalität
    Vortrag zu „Edition und Textkritik. Einführung in die Editionswissenschaft“ [mehr]
  • 17.12.2019 Vortrag: Towards connecting scholarly editions to corpora in the LiLa (Linking Latin) Knowledge Base of Linguistic Resources.
    »Lesen und lesen lassen. Edition und Korpus.« Vortragsreihe des IZED im Wintersemester 2019/20 [mehr]
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Christoph Schubert

Kommentierte Bibliographie des antiken Akrostichon. Eine Datenbank

Kommentierte Bibliographie des antiken Akrostichon. Eine Datenbank / Annotated Bibliography of the Ancient Acrostic. A Database 

Akrosticha und verwandte sprachspielerische Formen, die durch eine Veränderung der üblichen Leserichtung von Buchstaben, Silben oder Worten einen neuen „Text im Text“ erzeugen, begegnen in der Literatur von der Zeit des Alten Testaments bis in die Gegenwart. Für die griechische und lateinische Literatur der Antike sind Deutung und Umfang des Phänomens als solche, wie auch die Absichtlichkeit bzw. Zufälligkeit und die Interpretation einzelner Sprachspiele Gegenstand einer langen, von Vorannahmen belasteten und oft polemisch geführten Debatte. 

Ziel des Vorhabens ist die möglichst vollständige Sammlung und kritische Kommentierung der disparaten Forschungsliteratur zum antiken Akrostichon und ihm verwandter Erscheinungen. Aufbereitet als zweisprachige Datenbank (Englisch und Deutsch), soll der Forschungsstand umfassend dokumentiert und bequem zugänglich gemacht werden. 

Zugleich soll zum ersten Mal eine systematische Übersicht über alle für die griechische und römische Literatur behaupteten Akrosticha ermöglicht werden. Die Präsentation und Visualisierung der ‚Intexte‘ stellt sich in mehrfacher Hinsicht als besonderes editorisches Problem dar, von neuen technischen Fragen (Durchsuchbarkeit nicht-linearer Texte?), über traditionelle wie die der Anordnung eines Textcorpus ohne evidente innere Struktur bis hin zur psychologischen Frage ungewollter Rezeptionssteuerung, wenn z.B. durch die Wahl einer umstrittenen textkritischen Variante ein Akrostichon erst möglich und sichtbar wird.

zuletzt bearbeitet am: 21.07.2019